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TRAVEL – Trier / Das Rom des Nordens

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Vor einiger Zeit habe ich euch bereits versprochen einen Post über meine Heimatstadt zu schreiben. Trier hat sehr viele Sehenswürdigkeiten, welche von der Römerzeit, übers Mittelalter bis heute zu besichtigen sind. Ich schnappte mir vergangene Woche also meine Kamera und machte mich auf in die Innenstadt, wo die meisten dieser Sehenswürdigkeiten zu sehen sind.

Nach nur wenigen Stunden ist mir wieder klar geworden, wie schön diese Stadt einfach ist und wie wenig man es zu schätzen weiss, in so einer schönen Stadt zu leben. Man sieht das „eigene“ sehr oft als normal und selbstverständlich an und ist nur noch vom „fremden“ begeistert, obwohl es hierfür gar keinen Grund gibt.

 

Porta Nigra – „Schwarzes Tor“

Um das Jahr 180 nach Christus als nördlicher Zugang der Stadt Trier (Augustus Treverorum) erbaut, ist die Porta Nigra eines der ältesten Bauwerke nördlich der Alpen. Seit 1986 gehört das Stadttor zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ich muss wirklich zugeben, dass die „Porta“ ein sehr imposantes Bauwerk ist und ich mich auf dem Weg zur Arbeit oft dabei erwische, wie ich es immer wieder aufs neue von oben bis unten bestaune. Wem der Anblick von Feld- und Stadtseite nicht reicht, der sollte auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Eintritt kostet 4 EUR pro Person. Ihr könnt euch allerdings auch die AntikenCardPremium kaufen, mit der Ihr für 18 EUR auch Zugang in die anderen römischen Bauwerke habt. Es ist für mich immer noch unbegreiflich, wie Menschen vor fast 2000 Jahren dazu in der Lage waren, so etwas zu erbauen. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, ist die Porta ein Must-Seen!!!

 

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Amphitheater – Unser kleines Kolosseum in Trier

Das Amphitheater von Trier diente zur Römerzeit nicht nur zur Unterhaltung des Volkes durch Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und Hinrichtungen. Es diente den Trierern auch als östliches Stadttor. Mit einem Fassungsvermögen von 18.000 Besuchern, war das Amphitheater nur etwa halb so groß wie das Kolosseum in Rom. Von den beeindruckenden Fassaden des Amphitheaters ist heute leider nicht mehr viel übrig. Lediglich die Rekonstruktionen des Bauwerks lassen einen Eindruck über die tatsächliche Größe der Sehenswürdigkeit gewinnen. Hier finden auch jedes Jahr im August die Römerspiele „Brot und Spiele“ statt, bei dem die Gladiatorenkämpfe nachgestellt werden.

 

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Kaiserthermen – Badepalast in der Römerzeit

Bei diesen Kaiserthermen handelt es sich um eine im Jahr 300 nach Christus erbaute römische Badeanlage, welche den Bewohnern Triers zur Entspannung dienen sollte. Für mich ist das irgendwie unvorstellbar. Menschen besuchten vor 2000 Jahren eine Mischung aus Sauna und Schwimmbad zur Entspannung. Selbst 2000 Jahre später bekomme ich das manchmal nicht hin, auch nur einen Tag im Monat zur Enstpannung zu nutzen. Jedenfalls ist diese Badeanlage ihr Eintrittsgeld wert, da man sich nicht nur die monumentalen Überreste anschauen kann, man kann auch die beeindruckenden unterirdischen Bedienungsgänge begehen, die durch Lichtschächte auch gut belichtet sind.

 

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Der Trierer Dom

Noch in der Römerzeit 346 nach Christus fertiggestellt, ist der Trierer Dom wohl das best erhaltenste Bauwerk der Antike. Vor dem Haupteingang des Trierer Doms, liegt der sogenannte „Domstein“. Einer alten Legende zufolge, soll der Teufel höchstpersönlich den Stein gegen die Mauern geworfen haben. In Wahrheit ist der Stein allerdings nach der Zerstörung des Doms im 7. Jahrhundert während der Völkerwanderung liegen geblieben und befindet sich bis heute vor dem Dom.

 

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Konstantinbasilika – Audienzhalle der römischen Kaiser

Ursprünglich als römische Palastaura im zweiten Jahrhundert nach Christus erbaut, hat die Basilika im Laufe der Jahrhunderte viele verschiedene Aufgaben inne gehabt. Besonders beeindruckend ist der Anblick bei Abend von dem Aussichtspunkt Petrisberg runter auf die beleuchtete Basilika.

 

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Kurfürstliches Palais

Der Palast befindet sich direkt zwischen Basilika und Kaiserthermen. Er ist sowohl im Winter, als auch im Sommer sehr schön gepflegt und eignet sich perfekt zum spazieren, da sich davor ein sehr schöner Park befindet.

 

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Ich hoffe sehr, dass euch mein Post über meine Heimatstadt gefällt und wenn ihr es mal in die älteste Stadt Deutschlands schaffen solltet, meldet euch doch gerne bei mir und wir treffen uns auf dem Hauptmarkt der Stadt auf einen Kaffee.

 

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